Die Übersicht mit KI beantwortet bei Google viele Fragen, bevor jemand auf einen Link klickt. Auch im Google KI-Modus bekommen Kunden eine fertige Antwort statt zehn Treffer. Das ist bequem, solange die Angaben stimmen. Nennt Google einen alten Ruhetag, eine falsche Nummer oder hält deinen Betrieb für geschlossen, verlierst du Kunden, ohne es zu merken.
Dieser Ratgeber erklärt, wie beide Funktionen arbeiten, woher sie die Angaben über dein Unternehmen nehmen und wie du Fehler in fünf Schritten behebst. Dazu: was Google Websitebetreibern offiziell rät, wie du Fehler meldest und was deutsche Gerichte zur Haftung von Google sagen. Alle Quellen sind unten verlinkt.
- Übersicht mit KI und KI-Modus fassen Antworten aus dem Suchindex, dem Unternehmensprofil und weiteren Google-Daten zusammen.
- Falsche Angaben kommen meist aus alten Einträgen im Netz.
- Korrigier zuerst die Quelle, also Unternehmensprofil, Website oder Verzeichnis, und melde den Fehler erst danach über den Daumen nach unten.
- Eine Spezialoptimierung braucht es laut Google nicht.
- Mehrere deutsche Gerichte sehen Google für falsche Aussagen in der Übersicht mit KI in der Verantwortung, rechtskräftig ist das noch nicht.
Übersicht mit KI und KI-Modus: der Unterschied
Die Übersicht mit KI ist die Zusammenfassung, die Google oberhalb der normalen Suchergebnisse zeigt. Im Englischen heißt sie AI Overviews. Der KI-Modus, englisch AI Mode, ist ein eigener Bereich der Google Suche, in dem man wie in einem Chat fragt und nachfragt. Beide nutzen Gemini-Modelle von Google. Laut Google können dabei unterschiedliche Modelle und Verfahren zum Einsatz kommen, deshalb unterscheiden sich Antworten und Links.
| Übersicht mit KI | KI-Modus | |
|---|---|---|
| Wo | Oben in den normalen Suchergebnissen | Eigener Bereich, eigener Reiter |
| Wann | Erscheint automatisch, wenn Google es für hilfreich hält | Nur wenn man ihn öffnet |
| Antwort | Kurze Zusammenfassung mit Links | Längere Antwort, Rückfragen wie im Chat möglich |
| Seit wann in Österreich, Deutschland, Schweiz | 26.03.2025 | 08.10.2025 |
| Abschalten | Nicht möglich, nur der Filter Web blendet sie aus | Einfach nicht öffnen |
Für Unternehmen ist das ein großer Unterschied zur alten Suche. Früher sah ein Kunde zehn Links und entschied selbst, wem er glaubt. Heute bekommt er eine fertige Antwort, und viele klicken gar nicht mehr weiter. Steht in dieser Antwort ein falscher Ruhetag, merkt er es erst vor verschlossener Tür.
Woher Google die Angaben über dein Unternehmen nimmt
Meistens stützt sich die KI auf Quellen im Netz. Laut Google stützen sich Übersicht mit KI und KI-Modus auf die normalen Ranking-Systeme und den Suchindex. Bei einer Frage startet Google mehrere verwandte Suchen zu Unterthemen gleichzeitig und fasst die Ergebnisse zusammen:

Für lokale Betriebe nennt Google ausdrücklich das Unternehmensprofil: Ein gepflegtes Profil helfe, in KI-Antworten und in der übrigen Suche sichtbar zu sein.
Das Problem: Die KI liest alles, was zu deinem Namen passt. Ein alter Verzeichniseintrag, eine Bewertung von 2021 oder ein gleichnamiger Betrieb in einer anderen Stadt können in die Antwort rutschen. Welche Angabe typischerweise woher kommt:
| Angabe | Woher sie meist kommt | Wo du korrigierst |
|---|---|---|
| Öffnungszeiten, Ruhetag, Feiertage | Unternehmensprofil, eigene Website, Verzeichnisse | Zuerst im Unternehmensprofil, inklusive Sonderöffnungszeiten. Dann Website und Verzeichnisse |
| Telefon und Adresse | Unternehmensprofil, Verzeichnisse, alte Einträge | Profil, dann alte Einträge mit der alten Nummer suchen und korrigieren |
| Geschlossen oder umgezogen | Profilstatus, Vorschläge von Nutzern, gleichnamige Betriebe, Presse | Profilstatus prüfen, Duplikate melden, auf der Website klar Ort und Status nennen |
| Preise und Angebote | Eigene Website, Portale, Bewertungen, alte Aktionsseiten | Preise als Text auf der Website, abgelaufene Aktionen entfernen |
| Leistungen wie Parken, Hunde, Kartenzahlung | Eigene Website, Buchungs- und Bewertungsportale | Häufige Fragen auf der Website, Portalprofile angleichen |
| Inhaber, Geschichte, Auszeichnungen | Seite Über uns, Presse, Firmenbuch oder Handelsregister | Seite Über uns aktuell halten, bei falscher Presse den Verlag kontaktieren |
Dass das keine Theorie ist, zeigen belegte Fälle: Bei Fragen nach der Hotline von Fluglinien und Reedereien zeigten KI-Übersichten betrügerische Telefonnummern. Bei einer Pizzeria in Missouri riefen Gäste an und fragten nach Aktionen, die es nie gab. Eine Bäckerei in Kanada wurde mit einem gleichnamigen Betrieb verwechselt und als geschlossen gemeldet. Mehr zu den Gründen steht im Ratgeber KI-Halluzinationen über Unternehmen.
Falsche Angaben in der Übersicht mit KI: so gehst du vor
Eine Meldung an Google allein reicht selten. Solange die falsche Quelle im Netz steht, kann die KI sie beim nächsten Mal wieder finden. Geh deshalb in dieser Reihenfolge vor:
- Prüfen: Stell die typischen Fragen deiner Kunden, abgemeldet und mit Ort. Notiere, was falsch ist.
- Quelle finden: Klick auf die Links neben der Antwort. Sie zeigen, welche Seiten die KI herangezogen hat. Nicht immer steht die falsche Angabe dort wörtlich, manchmal verknüpft die KI Angaben falsch. Findest du nichts, such nach der falschen Angabe in Anführungszeichen, etwa der alten Telefonnummer.
- An der Quelle korrigieren: Unternehmensprofil, Website, Verzeichnis oder Portal. Wie das bei Google geht, steht in Google Unternehmensprofil bearbeiten.
- Bei Google melden: erst danach Feedback zur Antwort geben, siehe unten.
- Nachkontrollieren: nach zwei bis vier Wochen dieselben Fragen noch einmal stellen. Änderungen auf der Website können länger brauchen.
Ausnahme: Geht es um rufschädigende Aussagen wie Betrugsvorwürfe, melde den Fehler sofort und konkret bei Google und halte die Meldung fest.
Mit diesen Suchanfragen findest du die meisten Fehler:
Übersicht mit KIvorher
Branchenverzeichnis, Eintrag von 2022
Bewertungsportal
Übersicht mit KInachher
Unternehmensprofil
gasthaus-muster.atDie eigene Website ist dein stärkstes Korrektiv. Steht dort klar als Text, wann du offen hast und was du anbietest, hat die KI eine verlässliche Quelle. Fehlt die Angabe, füllt sie die Lücke mit dem, was Dritte schreiben.
Fehler an Google melden
So gibst du Feedback zu einer Übersicht mit KI:
- Klick unter der Übersicht auf den Daumen nach unten („Mag ich nicht“). Alternativ geht es über das Dreipunkt-Menü oben rechts.
- Wähl Problem melden und die passende Kategorie.
- Beschreib im Textfeld kurz, was falsch ist und was richtig wäre, zum Beispiel: „Ruhetag ist seit März 2026 Dienstag, nicht Montag. Siehe gasthaus-muster.at/oeffnungszeiten.“
- Klick auf Senden.
Im KI-Modus klickst du unter der Antwort auf den Daumen nach unten („Schlechte Antwort“), wählst gleich eine Kategorie, ergänzt im Textfeld, was richtig wäre, und klickst auf Senden. Eine Antwort bekommst du nicht, und Google sagt nicht, ob und wann sich etwas ändert. Die Meldung ist deshalb Schritt vier, nicht Schritt eins.
Ein Hinweis zum Unternehmensprofil: Google kann dich unter der Nummer im Profil automatisiert anrufen oder per SMS oder WhatsApp anschreiben, um etwa Öffnungszeiten oder Leistungen zu bestätigen. Änderungen aus solchen Anrufen prüft Google und markiert sie im Profil als ausstehend, das kann bis zu fünf Werktage dauern. Schau also regelmäßig in dein Profil. Abschalten kannst du die automatisierten Anrufe im bestätigten Profil unter Einstellungen für das Unternehmensprofil und Erweiterte Einstellungen. Einzelne Anrufe von Google-Mitarbeitern sind danach trotzdem möglich. Google fragt dabei nie nach Zahlungsdaten oder Passwörtern.
Übersicht mit KI ausblenden: geht das?
Ganz abschalten lässt sich die Übersicht mit KI nicht, Google nennt sie eine Kernfunktion der Suche, ähnlich wie Knowledge Panels. Du kannst sie aber pro Suche ausblenden: Such wie gewohnt und wähl unter der Suchleiste den Filter Web, je nach Ansicht unter Mehr. Dann zeigt Google nur Links ohne KI-Zusammenfassung. Den KI-Modus siehst du nur, wenn du ihn selbst öffnest oder aus einer Übersicht heraus weiterfragst.
Für Unternehmen heißt das: Deine Kunden sehen die Übersicht mit KI, ob sie wollen oder nicht. Darum zählt, dass die Angaben darin stimmen.
Wenn es ernst wird: der Rechtsweg
Deutsche Gerichte haben sich schon mehrfach mit falschen Aussagen in der Übersicht mit KI befasst. Viel beachtet ist das Urteil des Landgerichts München I vom 28.05.2026 (Az. 26 O 869/26). Danach ist die Übersicht mit KI eine eigene Äußerung von Google. Google kann sich deshalb nicht darauf berufen, nur fremde Inhalte wiederzugeben. Das Gericht untersagte einen Großteil der falschen Aussagen über einen Verlag. Der Verlag hatte vorher abgemahnt und das Online-Formular von Google genutzt.
Ähnlich entschieden das Landgericht Hamburg 2025 und das Landgericht Aachen 2026, dort ging es um den KI-Modus. In beiden Fällen hatten die Betroffenen Google vorher konkret auf den Fehler hingewiesen. Es gibt aber auch Entscheidungen gegen die Antragsteller, etwa vom Landgericht Frankfurt am Main 2025. Meist ging es um Eilverfahren, nichts davon ist rechtskräftig. Gegen das Münchner Urteil hat Google Berufung angekündigt. Deutsche Urteile gelten nicht in Österreich und der Schweiz, dort ist uns bisher kein vergleichbares Urteil bekannt.
Für eine rechtliche Meldung bietet Google das Formular Inhalte aus rechtlichen Gründen melden an. Es gilt allgemein für Inhalte in Google-Produkten, Google bittet aber, den Inhalt vorher direkt im Produkt zu melden.
Das ist keine Rechtsberatung. Geht es um Rufschädigung oder spürbaren Umsatzverlust, sprich mit einer Anwältin oder einem Anwalt für Medien- oder Wettbewerbsrecht. Halte die falsche Antwort vorher mit Datum, Suchanfrage, Wortlaut, angezeigten Quellen und Screenshot fest.
Was Google Websitebetreibern sagt
Rund um die KI-Suche kursieren viele Tipps und Tricks. Google selbst sagt dazu:
- Keine Spezialoptimierung nötig: Für Übersicht mit KI und KI-Modus gibt es laut Google keine zusätzlichen Anforderungen. Eine Seite muss indexiert sein und mit Textausschnitt in der Suche erscheinen dürfen. Was andere GEO oder AEO nennen, ist für Google weiterhin SEO.
- Strukturierte Daten: Nicht erforderlich, aber wenn du sie nutzt, müssen sie zum sichtbaren Text passen.
- Was Google ignoriert: Laut dem Leitfaden von Google (Mai 2026, aktualisiert im Juli 2026) nutzt die Google Suche keine llms.txt. Texte in kleine Häppchen zu zerlegen ist nicht nötig, und unechte Erwähnungen im Netz bringen weniger, als viele glauben.
- Steuerung einzelner Stellen: Mit den Code-Anweisungen nosnippet, data-nosnippet und max-snippet legst du fest, welche Textteile in Ausschnitten und KI-Antworten erscheinen dürfen.
Seit 31.08.2026 für alle Websites: In der Search Console kannst du unter Einstellungen und Generative KI-Funktionen der Google Suche festlegen, dass deine Inhalte nicht für Übersicht mit KI, KI-Modus und die KI-Funktionen in Discover genutzt werden. Laut Google hat das keinen Einfluss auf dein Ranking in der übrigen Suche und auch nicht auf das KI-Training. Unsere Einschätzung: Für ein lokales Unternehmen ist das selten sinnvoll. Google schreibt selbst, dass Inhalte anderer Websites weiter in den KI-Funktionen erscheinen. Über deinen Betrieb kann die KI also trotzdem schreiben, nur fehlt dann deine eigene Website als richtige Quelle.
Messen: Klicks aus KI-Antworten zählt die Search Console im Leistungsbericht beim Suchtyp Web mit. Dazu gibt es den Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen, seit Juni 2026 für erste Websites und seit 31.08.2026 für alle. Er zeigt Impressionen nach Seiten, Ländern, Geräten und Zeitraum. Klicks weist er nicht gesondert aus.
Und Google-Extended in der robots.txt? Das steuert laut Google vor allem das Training von Gemini und die Gemini-Apps, nicht ob deine Seite in der Google Suche erscheint. Ab Anfang 2027 will Google zusätzlich ein gemeinsames Trainings-Signal mehrerer KI-Anbieter in der robots.txt unterstützen. Wie ChatGPT zu seinen Angaben kommt, ist eine eigene Geschichte, siehe Warum erscheint mein Unternehmen nicht bei ChatGPT?
Typische Fehler je Branche
Welche Angaben schiefgehen, hängt stark von der Branche ab. Such dir deine aus:
Beispiel: Die Übersicht mit KI sagt, Hunde seien nicht erlaubt, weil ein Buchungsportal das noch so führt. Oder sie nennt ein Hallenbad, das seit dem Umbau ein Außenpool ist.
Zuerst korrigieren: die Seiten Zimmer und Häufige Fragen auf deiner Website, danach die Angaben auf den Buchungsportalen und im Unternehmensprofil.
Beispiel: Ein alter Ruhetag, eine Mittagskarte, die es nicht mehr gibt, oder ein Angebot, das nie existiert hat. Genau das passierte einer Pizzeria in den USA, Gäste riefen an und fragten nach erfundenen Aktionen.
Zuerst korrigieren: Öffnungszeiten und Sonderöffnungszeiten im Unternehmensprofil, die Speisekarte als Text auf der Website, abgelaufene Aktionen entfernen.
Beispiel: Die Antwort sagt, die Praxis nehme keine neuen Patienten oder habe nur Wahlarzt-Tarife, weil ein Ärzteportal veraltet ist. Oder die Urlaubszeiten vom Vorjahr stehen noch drin.
Zuerst korrigieren: eine Seite mit Kassen, Terminvergabe und Neupatienten auf der Website, danach die Profile auf den Ärzteportalen und im Unternehmensprofil.
Beispiel: Das Einzugsgebiet ist zu klein, der Notdienst fehlt, oder eine alte Mobilnummer eines früheren Mitarbeiters taucht auf.
Zuerst korrigieren: Einzugsgebiet und Notdienst als Text auf der Website, die Telefonnummer überall gleich, alte Nummern in Verzeichnissen suchen.
Beispiel: Eine geschlossene Filiale gilt noch als geöffnet, oder Google verwechselt dich mit einem gleichnamigen Geschäft in einer anderen Stadt.
Zuerst korrigieren: geschlossene Standorte im Unternehmensprofil als dauerhaft geschlossen markieren, auf der Website alle Filialen mit Adresse auflisten.
Welche Angaben auf deiner Website fehlen, damit die KI nicht raten muss, zeigt die App von faktado.ai unter Website ergänzen, mit Textbaustein zum Einfügen.
Automatisch prüfen, was Google und ChatGPT über dich sagen
Die Fragen von oben regelmäßig von Hand zu stellen, kostet Zeit, und die Antworten ändern sich von Woche zu Woche. faktado.ai nimmt dir das ab: Die App fragt ChatGPT und Google regelmäßig nach deinem Betrieb, vergleicht jede Angabe mit deiner Website und zeigt dir, welche Quelle hinter einem Fehler steckt. Dazu prüft sie Verzeichnisse und Portale auf alte Nummern und falsche Öffnungszeiten, mit dem Weg zur Korrektur. Wie du einzelne falsche KI-Antworten korrigierst, steht in Falsche KI-Antworten korrigieren. Der Gratis-Check zeigt dir in rund 15 Minuten, wo du stehst.
- Google Blog: Start der Übersicht mit KI in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Google Blog: KI-Modus startet in der DACH-Region
- Google Blog: Neuerungen in der Suche, Mai 2026
- Google: Quartalszahlen Q2 2026
- Google Search Central: KI-Funktionen und deine Website
- Google Search Central: Leitfaden zur KI-Suche
- Google Hilfe: Übersicht mit KI
- Google Hilfe: KI-Modus
- Search Console Hilfe: Freigabe für generative KI-Funktionen
- Google Search Central Blog: Berichte zu KI-Funktionen
- Search Console Hilfe: Bericht zu generativen KI-Funktionen
- Search Console Hilfe: Leistungsbericht
- Google: Google-Extended und andere Crawler
- Google Unternehmensprofil Hilfe: Anrufe von Google
- Google: Inhalte aus rechtlichen Gründen melden
- beck-aktuell: LG München I zur Haftung für die Übersicht mit KI
- The Decoder: Google geht in Berufung
- ra-plutte: LG Hamburg zur Haftung nach Hinweis
- ra-plutte: LG Frankfurt am Main
- beck-aktuell: LG Aachen zum KI-Modus
- Ahrefs: Klicks mit und ohne Übersicht mit KI
- Seer Interactive: Klickraten und Zitate
- Android Authority: falsche Support-Nummern
- Western Mass News: erfundene Angebote einer Pizzeria
- PPC Land: falsche Schließung einer Bäckerei
maxonline, die SEO- und GEO-Agentur hinter faktado.ai, übernimmt das für dich.
Häufige Fragen
Was ist die Übersicht mit KI?
Die Übersicht mit KI ist eine von KI geschriebene Zusammenfassung, die Google bei manchen Suchen oberhalb der Ergebnisse zeigt, mit Links zu den Quellen. Im Englischen heißt sie AI Overviews. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es sie seit März 2025.
Was ist der Unterschied zwischen Übersicht mit KI und KI-Modus?
Die Übersicht mit KI erscheint automatisch über den normalen Suchergebnissen und fasst kurz zusammen. Den KI-Modus öffnest du selbst. Dort bekommst du längere Antworten und kannst wie in einem Chat nachfragen. Seit Mai 2026 gehen beide ineinander über.
Kann man die Übersicht mit KI deaktivieren?
Nein. Laut Google ist die Übersicht mit KI eine Kernfunktion der Suche und lässt sich nicht abschalten. Wer nur Links sehen will, wählt nach der Suche den Filter Web. Dann zeigt Google nur textbasierte Links ohne KI-Zusammenfassung.
Wie öffne ich den KI-Modus?
In der Google Suche über den Eintrag KI-Modus, meist als Reiter unter der Suchleiste, oder direkt aus einer Übersicht mit KI heraus. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es den KI-Modus seit Oktober 2025 auf Deutsch.
Woher hat Google falsche Angaben über mein Unternehmen?
Meist aus Quellen im Netz, die noch alte Angaben führen: ein veralteter Verzeichniseintrag, eine alte Bewertung, ein Portal oder ein Betrieb mit ähnlichem Namen. Die Links neben der Antwort zeigen, welche Seiten die KI genutzt hat. Dort setzt du mit der Korrektur an. Manchmal verknüpft die KI aber auch richtige Angaben falsch.
Wie melde ich einen Fehler in der Übersicht mit KI?
Klick unter der Übersicht auf den Daumen nach unten, dann auf Problem melden, wähl eine Kategorie und beschreib kurz, was richtig wäre. Korrigier aber zuerst die falsche Quelle, sonst kann die KI sie beim nächsten Mal wieder finden.
Muss ich meine Website für den KI-Modus optimieren?
Laut Google nicht. Es gibt keine zusätzlichen Anforderungen, eine indexierte Seite mit gutem Inhalt reicht. Wichtig ist, dass deine Fakten klar als Text auf der Website stehen und überall im Netz gleich lauten.
Kann ich verhindern, dass Google meine Website für KI-Antworten nutzt?
Ja, seit 31.08.2026 für alle Websites, in der Search Console unter Einstellungen und Generative KI-Funktionen der Google Suche. Laut Google schadet das deinem Ranking in der übrigen Suche nicht. Über dein Unternehmen kann die KI dann aber weiter aus anderen Quellen schreiben.
